Aktuelles aus Deutschland

 

 

Firma Schöb „Entwicklungshilfe statt Weihnachtsgeschenke“

Nicht zum ersten Mal zeigte sich die Firma Schöb aus Winterrieden als großzügiger Unterstützer der nachhaltigen Hilfe für die Projekte in Uganda.  In diesem Jahr verzichtet

die Geschäftsleitung auf die Firmengeschenke und fördert stattdessen die Berufsausbildung

bedürftiger Jugendlicher in Uganda. Gerade in dieser von der Pandemie geprägten Notsituation zeigen Eva und Magnus Schöb ihre Solidarität.

„Wir denken, es ist eine soziale Verpflichtung bedürftige Menschen in anderen Regionen zu unterstützen“, so Magnus Schöb. Der Projektleiter des Uganda-Vereins Peter Förg bedankte sich herzlich für die Hilfe, die zum einen bedürftigen Familien zu Gute kommt und auf der anderen Seite Jugendliche in der Ausbildung zum Solartechniker fördert.

 

Die Dr. Hans Fischer Stiftung spendet insgesamt 45.000,-- für ein Projekt des Vereins Uganda Freunde

In Kyankwanzi (Zentral-Uganda) hat sich die Dr. Hans Fischer Stiftung seit mehr als 3 Jahren engagiert – nach einem persönlichen Besuch dort 2017 - und zur Fertigstellung der Grundschule inklusive eines angeschlossenen Internats mit insgesamt 45.000,-- € beigetragen. So konnten dadurch eine Krankenstation, der Kindergarten, eine Küche, eine überdachte Verpflegungsmöglichkeit und ein Schlafsaal für Mädchen gebaut und ausgestattet werden.

Für die abgelegene Region bedeutet die Grundschule ein äußerst wichtiges Entwicklungsprojekt. Ziel dieses Projekts, das vom Stiftungsvorstand kontinuierlich begleitet wird, ist die schulische Förderung der Kinder in einem behüteten Umfeld.

Die Kinder sollen dort nicht nur regelmäßig zur Schule gehen können, sondern auch verlässlich verpflegt werden.

Die Dr. Hans Fischer Stiftung unterstützt gemäß ihrem Stiftungszweck Projekte hier in der Region und in Entwicklungsländern, jetzt Uganda. Jede Spende wird komplett und ohne jeglichen Abzug weitergegeben.

Infos finden Sie unter www.dr-hans-fischer-stiftung.de

 

 

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen

von Herzen für das Jahr 2020

Alles Gute, Gesundheit und eine friedvolle Zeit

 

Ein Mädchen zu Hause bei der Hausaufgabe mit dem spärlichen Licht einer Petroleumlampe

 

Liebe Ugandafreunde,

Zu Beginn des neuen Jahres möchten wir Ihnen wieder unseren Rundbrief zuschicken, um Sie und Euch über das vergangene Jahr zu informieren.

Bewusst haben wir uns entschlossen, den Rundbrief erst nach dem Jahreswechsel zu schicken, damit Ihnen vielleicht ein wenig mehr Zeit zum Lesen bleibt, als dies bei vielen vor Weihnachten möglich ist.

Bitte hier unten den neuen Rundbrief als PDF anklicken.

07.01.2020 Rundbrief

 

 

              „Einer allein kann das Dach eines Hauses nicht tragen“

 

Liebe Uganda-Freunde,

nach der Sommerpause möchte ich Sie und Euch herzlich grüßen.

 

Benefizkonzert in der Dampfsäg

Ganz herzlich möchte ich Sie und Euch alle zu unseren beiden Veranstaltungen am Samstag, den 28. September ab 18.30 Uhr und am Sonntag, den
29. September um 10.00 Uhr in die Dampfsäg nach Sontheim einladen.

Für unser Benefizkonzert am Samstag ist es uns wieder gelungen, ein sehr interessantes und unterhaltsames Programm zusammen zu stellen.

Thoma Sow aus dem Senegal wird mit seiner Band ein Feuerwerk traditioneller afrikanischer Musik abbrennen. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn nach vielen Jahren wieder bei uns begrüßen dürfen. Als „Vorgruppe“ wird erstmals Moustapha Gueye aus dem Senegal mit afrikanischer und internationaler Musik auftreten.

Bereits ab 18.30 Uhr gibt es afrikanische Spezialitäten. Wie in den letzten Jahren werden die afrikanischen Petroleumlampen die Dampfsäg in ein besonderes Ambiente verwandeln.

Am Sonntag, um 10.00 Uhr werden wir zusammen mit Fr. Andrew aus Uganda in der Dampfsäg einen Gottesdienst feiern. CHORiosum unter Leitung von Maria Martin wird diesen Gottesdienst musikalisch umrahmen. Anschließend laden wir Sie zum Frühschoppen ein.

 

Wir freuen uns auf ihren Besuch und möchten Sie bitten auch Ihre Freunde und Bekannte mitzubringen.

 

Sehr gerne nehmen wir die Gelegenheit war, Euch über die Entwicklungen der verschiedenen Projekte zu informieren.

 

Cosna-Schule

Die von Fr. Henry gegründete Cosna-Schule läuft weiterhin sehr gut. Auch im vergangenen Schuljahr ist es gelungen, das hohe Niveau zu halten. Inzwischen wurde die Grundschule zum dritten Mal in Folge als beste Schule im Landkreis ausgezeichnet. Im Kindergarten und in der Grundschule sind mehr als 800 Kinder untergebracht.

Die von Fr. Henry geplanten Lehrerwohnungen sind fertig erstellt. Dies ist für den Verbleib guter Lehrer an der Cosna-Schule sehr wichtig. Nur durch die Bereitstellung einer ansprechenden Wohnung gelingt es, langfristig die qualifizierten Lehrer an der Schule zu halten. Des Weiteren können die Lehrer in die Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe eingebunden werden. Außerdem ist die Nähe der Lehrer zur Schule für den Zusammenhalt des Lehrerteams wertvoll.

Der lange geplante Sportplatz mit angrenzendem Spielplatz für die Kleinen ist fast fertig. Er bietet den Kindern in Zukunft viele Spiel- und Sportmöglichkeiten.

Nach wir vor ist es eine große Herausforderung die laufenden Kosten des Schulbetriebs aus den Einnahmen des Schulgeldes zu finanzieren, da fast 200 Familien nicht in der Lage sind das Schulgeld für ihre Kinder aufzubringen.

 

Hosfa

Die verschiedenen Einrichtungen von „Hosfa hope-sharing family“ sind im Landkreis sehr gut integriert und haben sich im Laufe der Jahre bei der Bevölkerung einen hohen Stellenwert erarbeitet.

Dies durfte eine kleine Delegation im Frühjahr erfahren, als Hosfa das 25jährige Bestehen mit einem großen Festtag feierte. Mehr als 1500 Gäste kamen, um mit Bischof Antony Josef Zziwa und vielen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft dieses Fest zu begehen.

Beim Festakt wurde den Spendern aus Deutschland gedankt. Herrn Förg durfte für unseren Verein eine Ehrenplakete in Empfang nehmen, mit der Bitte allen Spendern und Helfern der „Uganda-Freunde“ für das lange und intensive Engagement zu danken. Bei den Ansprachen der verschiedenen Ehrengäste wurde deutlich, welch wichtige Rolle die Einrichtungen von Hosfa für die Menschen, insbesondere für die Jugendlichen in der Region Mityana einnehmen.

 

Anlässlich des Jubiläums wurden auch die neuen Räume der secondary-school (Realschule) eingeweiht. Nachdem mehr als 500 Jugendliche diese secondary school besuchen, waren die bestehenden Klassenzimmer viel zu beengt, um einen vernünftigen Unterricht durchzuführen.  Mit der Unterstützung vieler Spender ist es gelungen, weitere Klassenräume und die dringend notwendigen Räume für den Physik- und Chemieunterricht zu bauen. Herr Stanley Kineene, der Leiter der secondary school,

und das ganze Lehrerteam sind überaus glücklich darüber mit diesem Neubau das Niveau der Schule weiter ausbauen zu können.

An dieser Stelle möchten wir allen Spendern danken, die geholfen haben, dieses Projekt zu realisieren.

Vor kurzem haben wir die Nachricht bekommen, dass der Schulleiter Herr Stanley Kineene ernsthaft erkrankt ist. Wir hoffen sehr, dass er bald wieder seine engagierte und aufopferungsvolle Art in die Schulleitung einbringen kann.

 

Farm

Nach einigen Verzögerungen ist es auf der Farm endlich gelungen, die Stromversorgung und vor allem auch die Wasserversorgung abzuschließen. Es ist für die Bewirtschaftung von solch großen Flächen eine wichtige Voraussetzung eine Stromversorgung und frisches Wasser zu haben. Die klimatischen Rahmenbedingungen dagegen lassen sich nicht so leicht beeinflussen. Auch in diesem Frühjahr spielte das Wetter verrückt. So war es auf Grund der langanhaltenden Trockenheit nicht möglich, Mais anzubauen. Vieles was angepflanzt wurde, ist vertrocknet. Nun hoffen alle, dass die zweite Regenzeit im Herbst zum richtigen Zeitpunkt einsetzt, damit das Saatgut ausgebracht werden kann.

Es gibt auf der Farm auch erfreuliche Nachrichten.

Die Aufforstung verschiedener Baumarten und die Anpflanzung von Kochbananen sind vielversprechend. Vor allem der Anbau der Kochbanane konnte schon zeitnah Erträge bringen, die den Einrichtungen zu Gute kommen.

 

Hosfa-Berufsschule St. Thereza

Beim Besuch im Frühjahr wurde mit den Verantwortlichen auch sehr intensiv über die weitere Entwicklung der Berufsschule diskutiert. Die einzelnen Berufszweige

sollen mit besserem Material und Werkzeugen ausgestattet werden.  Nach wir vor hat die Berufsausbildung in Uganda keinen hohen Stellenwert. Viele Eltern sind der Ansicht, dass eine berufliche Ausbildung ihren Kindern keine Vorteile bringt. Doch in der Realität zeigt sich, dass auch in Ugandas Firmen mehr und mehr qualifizierte Arbeiter gesucht werden. So waren sich alle Verantwortliche einig, die Berufsschule nicht aufzugeben, sondern zukunftsfähige Berufszweige zu installieren.

 

Neuer Berufszweig „Solartechnik“

Die verantwortlichen Gremien haben sich entschieden, die Ausbildung zum Solartechniker neu anzubieten. Seit dem vergangenen Jahr konnte nun  auch die Abteilung Elektrik/Solar als neuer Berufszweig starten.

In Kooperation mit der Berufsschule in Mindelheim soll eine qualifizierte Lehrlingsausbildung ermöglich werden. Dazu waren bereits drei Berufsschullehrer aus Mindelheim in Uganda. Im Frühjahr haben zwei Lehrer aus Uganda in Wildpoldsried einen Solarkurs belegt. Gemeinsam werden nun die Ausbildungsinhalte erarbeitet und umgesetzt werden.

Mit einer „Solarlampen-Aktion“ soll diese Idee in Pfarreien, Schulen und Vereinen vorgestellt werden. Die Aktion dient dazu, die Energiesituation in Uganda darzustellen und auf der anderen Seite Erlöse für die Umsetzung der beruflichen Ausbildung zu erzielen. In Herbst wird es dazu Info- und Aktionsmaterialien geben.

 

Grundschule in Kyankwanzi

Auch dort gehen die baulichen Entwicklungen voran. Im Moment wird ein neues Internat für die Jungs gebaut und der dringend benötigte Speisesaal errichtet. Auch wenn es eine verhältnismäßig kleine Schule mit 160 Kindern ist, sind die Herausforderungen in dieser abgelegenen Gegend um ein Vielfaches höher. Die Uganda-Freunde sind der

Dr. Hans Fischer Stiftung sehr dankbar, dass sie dieses Projekt so großartig finanziell unterstützen. Wie auch in den anderen Projekten ist es unser Ziel Kindern und Jugendlichen eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen.

 

DANK

Es ist und bleibt keine Selbstverständlichkeit, dass all diese Projekte realisiert werden können. Wir dürfen immer wieder erleben, wie großherzig wir von den verschiedensten Seiten Unterstützung erfahren. Dafür möchten wir allen unseren herzlichen Dank aussprechen. Die konkrete Solidarität - gerade in unserer derzeitigen politischen Diskussion – zeigt, wie viele Menschen sich für die Eine Welt mit verantwortlich fühlen. Das ist gut zu wissen! Vielen herzlichen Dank!

 

Veränderungen in der Vorstandschaft unseres Vereins

Bei der letzten Mitgliederversammlung hat sich bei der Vorstandswahl folgender neuer  Vorstand ergeben: Karin Berger-Haggenmiller (1. Vorsitzende), Rolf Diefenthaler (2. Vorsitzender), Otmar Kölzer(Kassierer) und Elke Graf (Schriftführerin) wurden als neuer Vorstand gewählt. Rupert Roggors, Martina Thum-Fäth, Gerhard Graf, Johannes Schultens, Maria Martin und Peter Förg gehören in Zukunft zum erweiterten Vorstandsteam.

Peter Förg wird zukünftig als „Projekt-Manager“ fungieren.

Ihm wurde für seinen großen Einsatz als langjähriger Vorsitzender gedankt, ohne den die erfolgreiche Entwicklung des Vereines in der Vergangenheit nicht zu realisieren gewesen wäre.

Mit diesem Team wollen wir in Zukunft die Aufgaben auf mehrere Schultern

verteilen.

Gerne können Sie sich an uns wenden, wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen zu den Projekten wünschen.

 

Ihr Vorstandsteam

 

 

Große Kunstauktion im BergersPark am 19.11.2017
Künstler helfen Kinder
Kunstaukion erbringt 19.580 Euro Erlös

Unter dem Motto „Künstler helfen Kindern“ hat der Uganda-Freunde e.V. zum ersten Mal eine Benefizauktion veranstaltet. Mehr als 40 namhafte Künstler waren von dieser Idee begeistert und hatten eines ihrer Kunstobjekt kostenlos zur Verfügung gestellt. So gelangten kunstvolle Bilder, Graphiken, Plastiken zum Aufruf. (Wolfgang G. Bühler / Angles Granini / Dieter Kunerth / Rosi Schauer / Peter Rudolf / u.a.) Die vielen Kunstliebhaber, die sich auf den Weg ins Restaurant im BergersPark gemacht hatten, wurden nicht enttäuscht. Unter der fachlich kompetenten Anleitung von Auktionator Helmut Neuendorf, der die Idee dieser Veranstaltung hatte,  entwickelte sich der Abend zu einem Highlight. Nahezu alle Objekte fanden einen Käufer und brachten dem Verein einen stolzen Betrag von 19.580 Euro ein. Peter Förg, der Vorsitzende des Vereins, war von dem Erfolg des Abends überwältigt.  Er dankte den Künstlern und den Käufern für ihr außerordentliches Engagement. Es ist ein überwältigendes Zeichen von konkreter Solidarität. Die Veranstaltung wurde mit den einfühlsamen Liedern von „Soultouch“ umrahmt.

Der Verein stellt sich die Aufgabe, im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit Projekte für Kinder und Jugendliche zu fördern. Dahinter steckt die Vision einer weltweiten Solidarität und Gerechtigkeit, die der Verein in Uganda konkret umsetzen will. Mehr als 1000 Kinder und Jugendliche werden derzeit in den drei Einrichtungen, „Cosna“, „Hosfa“ und „Märtyrer-school“ gefördert. Zukunft durch Bildung gilt als wichtigster Ansatz den jungen Menschen eine Lebensperspektive zu ermöglichen. Mit den Erlösen soll nun die schulische und medizinische Versorgung verbessert werden. In der secondary-school wird ein Computerraum eingerichtet und in der kl. Klink werden dringend einige medizinische Geräte benötigt.

Der „Auktionator“ Herr Neuendorfer hatte die Idee der Versteigerung

Multiplikatorenreise nach Uganda – Ostern 2017

Unser Verein bietet während der Osterferien 2017 für Mitglieder und Interessenten eine Ugandareise an. Bei diesem Austausch werden in erster Linie die verschiedenen Projekte besucht, die vom Verein gefördert werden. Um die Rahmenbedingungen und kulturellen Gegebenheiten besser zu verstehen, sind Gespräche und Workshops mit verschiedenen Gruppen und Projektverantwortlichen geplant.

Besonders der Kontakt mit den Menschen in den Projekten steht im Vordergrund. Natürlich beinhaltet das Programm auch einige besonders schöne Sehenswürdigkeiten des Landes. 

 

Jugend hilft Jugend  Aktionen in der Region

Besonders erfreulich sind die verschiedenen Aktionen die Jugendliche im Unterallgäu durchführen. Mit kreativen Informations- und Verkaufsveranstaltungen helfen sie ganz konkret Kleinprojekte unserer ugandischen Partner zu finanzieren. So lernen sie auch die Lebensumstände in einem anderen Kontinent kennen.

Lehrlinge der Firma Berger bei der Scheckübergabe. 
Seit mehreren Jahren unterstützen die Lehrlinge der Firma Berger mit ihrer Weihnachtsaktion die schulische Ausbildung von Kindern in Uganda.


Frau Schmidt und Herr Graf bei der Scheckübergabe

Mit großem Eifer und zahlreichen Projekten konnten die Schüler der Lindenschule in Memmingen die Lebenssituation von Gleichaltrigen kennen lernen. Pfiffige Verkaufsaktionen wurden von den Schülern und Schülerinnen durchgeführt. Die Erlöse kamen den Schulprojekten in Uganda zu Gute.

 

Geburtstagsfeiern zu Gunsten unseres Vereins

Solidarität konkret umgesetzt. Mit großem Erfolg haben im Jahr 2016 Geburtstagsjubilare ihren Gästen unsere Projekte vorgestellt und auf persönliche Geschenke verzichtet. So konnten mit mehr als 40.000 Euro verschiedene Baumaßnahmen und Anschaffungen in Uganda gefördert werden.

 

23. September 2016 Benefizkonzert für Kinder in Uganda
Nacht der 1000 Lichter für Uganda
Benefizveranstaltung in der Dampfsäg/ Sontheim

Zum zweiten Mal veranstalteten die Vereine „Uganda-Freunde, die Kacuro-Gruppe und der Verein „Du und ich miteinander für Uganda“ eine Benefizveranstaltung zugunsten von Kindern in Uganda. 

Bereits ab 18.00 Uhr gab es afrikanische Spezialitäten und die Möglichkeit die Aktivitäten der Uganda-Gruppen kennen zu lernen. Ein kleiner Bazar mit ugandischen Kunstgegenständen, handgefertigte Töpferwaren der Kacuro-Gruppe und Fairgehandelte Produkte der Einen-Welt wurden zum Kauf angeboten.  

Mit der afrikanischen Spitzenband von Mori Dioubate und der legendären Fantastic Mohren Blues Band konnten zwei außergewöhnliche Musikgruppen für diese Benefizveranstaltung gewonnen werden.

Ab 20.00 Uhr wurde Mori Dioubate, ein Profimusiker aus der Elfenbeinküste/Westafrika, der mit dem National Ballet der Elfenbeinküste, sowie mit Mamady Keita und mit Miriam Makeba zusammen gearbeitet hat, herzlich von den Besuchern begrüßt. Er trat mit seiner Band auf, in deren Mittelpunkt die Rhythmen, der Tanz und die Lebensfreude Afrikas stehen. Ab 22.00 Uhr spielte die „Fantastic Mohren Blues Band“ auf. Die Mohren Blues Band ist mit ihrem „Bluesrock“ seit mehr als 25 Jahren in der Region eine feste Größe. 

Die drei Vereine engagieren sich schon seit vielen Jahren in verschiedenen Projekten in Uganda. Gemeinsam versuchen sie die Entwicklung vor allem von Kinder zu fördern. Durch den Aufbau von mehreren Schulen ist es nun möglich von der Grundschule bis zur Berufsschule den Kindern und Jugendlichen eine Grundlage für ihre Zukunft zu ermöglichen. In den letzten Jahren ist es gelungen, qualifizierte Schul- und Berufsausbildung für mehr als 1000 Kinder und Jugendliche zu schaffen. 

Mit den Erlösen der Benefizveranstaltung sollen in erster Linie bedürftigen Kindern die Schulausbildung finanziert werden, da deren Eltern nicht in der Lage wären das nötige Schulgeld aufzubringen.

Vorstandsmitglieder der verschiedenen Vereine stellen ihre Projekte vor.


Diskussion mit Herrn Landrat Weirahter über die Solidarität und Engagement im Unterallgäu.

 

Dämmerschoppen September 2016

Am 06. September 2016  veranstaltete der Uganda-Verein im Restaurant von BergersPark einen Dämmerschoppen mit Pfarrer Henry/Uganda ein.

Pfarrer Henry berichtete über sein Projekt der „Cosna-Schule“. Vor 10 Jahren hat Pfarrer Henry in Ottobeuren als Kaplan gearbeitet. Nach seiner Rückkehr in seine Heimatdiözese Mityana/Uganda, startete er 2004 in der Nähe seines Elternhauses ein Schulprojekt. Die Grundschule hat inzwischen mehr als 700 Schüler und zählt zu den besten Schulen in der Region. Nur Dank vieler Spender aus Ottobeuren und der Region konnte dieses Schulprojekt realisiert werden.

Mit einer Fotopräsentation zeigte er die Entwicklungen seines Schulprojektes und informierte über die Situation in seiner Heimat.

Noch immer gehört Uganda zu den ärmsten Ländern der Welt. Gerade in den ländlichen Gebieten ist es für die Menschen schwer eine Zukunftsperspektive zu entwickeln. Das größte Hemmnis ist immer noch die fehlende Bildung. Qualifizierte schulische Ausbildung ist daher eines der wichtigsten Anliegen, um den Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Die zahlreichen Zuhörer waren von den Projektentwicklungen sehr positiv beeindruckt.

 

Gespräch mit Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller
am 7.März 2016

Anlässlich des Besuches von Entwicklungsminister Müller im Eine-Welt-Laden in Bad Grönenbach bestand die Möglichkeit Herrn Dr. Müller die Aktivitäten der beiden Vereine „Du und ich –miteinander für Uganda“ und unseres Vereins „Uganda-Freunde“ vorzustellen. Er zeigte sich sehr interessiert über die Nachhaltigkeit und konzeptionelle Arbeit der beiden Vereine.

 

Containertransport – medizinisches Gerät für St. Francis 

Die Klinik St. Francis, die von Hosfa (Nichtregierungsorganisation) als ein Schwerpunkt ihrer Arbeit betrieben wird, besteht seid mehr als 20 Jahren und betreut jährlich ca. 10.000 ambulante und stationäre Patienten. Gerade die medizinische Versorgung in der Region Mityana, insbesondere für die notleidende Bevölkerung, ist immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau.

Auf Wunsch der Hosfa-Leitung war es gelungen, verschiedene hochwertige medizinische Geräte in Deutschland zu organisieren (wie Ultraschall, Röntgengeräte, Narkosegeräte, OP-Tische und vieles andere mehr). Nach langer Vorbereitung und Klärung aller zolltechnischen Fragen konnte der Container auf den Weg gebracht werden. Qualifiziert verpackt, erreichte der Container im Spätherbst 2015 endlich das kl. Krankenhaus in Mityana.

Das Krankenhauspersonal war über die Möglichkeiten hoch erfreut nun bessere medizinische Arbeit leisten zu können. Sogleich wurde ein Ultraschallgerät in Betrieb genommen, nachdem das „Alte“ nicht mehr zu reparieren war. Die medizinischen Geräte werden, nach der technischen Überprüfung und dem Einbau von Fachleuten, in vielen Bereichen die Behandlungsmöglichkeiten weiter optimieren.

Der Dank gilt allen Engagierten, die sich für die Realisierung dieses Projektes eingesetzt haben.

Kooperation mit anderen Uganda-Initiativen
in der Region Unterallgäu

Im Unterallgäu gibt es mehrere Initiativen, die sich mit ihrem Engagement für Projekte in Uganda einsetzen.

Das sind folgende Vereine bzw. Initiativen:

Uganda-Freunde e.V.

Du und ich – Miteinander für Uganda e.V. 

Kacuro-Gruppe

Hilfe für Kinder in Uganda e.V.

Diese Vereine stehen in einer engen Vernetzung und einem regen Austausch über die jeweiligen Projekte und die Entwicklungen in Uganda. Ziel ist es Synergien zu erzielen, um die Arbeit mit unseren Partnern möglichst effektiv und zielorientiert zu gestalten.  

Neben gemeinsamen Veranstaltungen werden auch regelmäßig gemeinsame Workshops abgehalten. 

Benefizveranstaltungen werden unter gemeinsamer Trägerschaft durchgeführt, um in der Bevölkerung nicht nur die Spendenbereitschaft zu erhöhen, sondern vor allem auch die inhaltlichen Visionen zu vermitteln. Es zeigt sich, dass Solidarität und Sensibilität für Menschen anderer Kulturkreise bei diesen Veranstaltungen sehr gut vermittelt werden können. Durch die Vernetzung hier in unserer Region hat sich auch die Kooperation unserer Partner in Uganda verbessert. Erste gemeinsame Projekte sind derzeit im Entstehen und bringen erste Schritte einer nachhaltigen Projektzusammenarbeit.

Inhaltliche Workshoptage lassen uns innehalten und geben uns den nötigen Zeitrahmen, die realistischen Möglichkeiten einer sinnvollen Entwicklungszusammenarbeit zu diskutieren und unsere Aktivitäten
zu optimieren.

Ugandareise für Vereinsmitglieder und Interessierte

Der Verein Uganda-Freunde e.V. plant im Zeitraum vom 28.April bis zum 8. Mai 2015 eine Informationsreise nach Uganda. 

Hoffnungen, Trauer, Freude, Tanz, Überlebenskampf, Tod, Träume – all dies sind Gefühle und Erfahrungen, die in Uganda täglich sehr nah spürbar sind.

Ziel ist es auf dieser Reise die Menschen und ihre Lebensumstände näher kennen zu lernen. Ein Schwerpunkt wird die Besichtigung der verschiedenen Projekte sein, die in den letzten Jahren gefördert wurden. In den Projekten werden die Möglichkeiten gezeigt, wie Entwicklungszusammenarbeit konkret ausschaut. Im Gespräch mit den Projektverantwortlichen werden die Chancen und Möglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen erörtert. Beim Besuch in den umliegenden Dörfern und im Kontakt mit den dort lebenden Menschen werden die Lebensumstände ganzheitlich erfahrbar.

Auch wenn einige Sehenswürdigkeiten auf dem Programm stehen, ist dies keine „touristische Reise“. Vielmehr soll der Kontakt mit den Menschen
im Vordergrund stehen.

Das erste Informationstreffen findet am 26. Februar in Ottobeuren im Gasthof Mohren statt. Beginn ist 18.00 Uhr

Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Förg,
08331/965322 gerne zur Verfügung.